Main zwischen Frankfurt und Wiesbaden

Zwischen den Schleusen in Frankfurt-Griesheim und Eddersheim gibt es im Gegensatz zu anderen Abschnitten des Mains noch einen recht guten Karpfenbestand, der aber nicht mit den Höchstgewichten der Frankfurter und Hanauer Strecke aufwarten kann. Dafür muss man aber nicht Wochenlange Blankphasen in kauf nehmen. Futteraktionen helfen am Main immer, aber auch ein Wochenendtripp ohne große Futteraktion bringt an vielen Stellen oft Erfolg. Mit einem guten 20er kann man immer rechnen, auch wenn der Durchschnitt noch eher unter 20 Pfund liegt. Die Größten der Strecke bringen es auf über 40 Pfund, sind aber selbstverständlich die Ausnahme. Am Besten sucht man sich seinen Platz anhand von Besonderheiten, wie Einbuchtungen, Einläufe oder auch Bodenunregelmäßigkeiten, aus. Eine Lotrute kann da sehr hilfreich sein! Bei den anderen Fischarten ist noch ein relativ guter Zanderbestand zu erwähnen, der allerdings in den letzten Jahren immer mehr durch die aufkommenden Rapfen unter Druck gesetzt wird, Waller sind zum gezielten beangeln zu vereinzelt, wenn man keinen Standplatz kennt.

Jahreskarten für 15,-€ bekommt man z.B. beim Angelfachgeschäft Ulshöfer, Kehreinstr.18 in Frankfurt-Nied, Tel.:069/38996495. Die Karten sind noch weiter als die beschriebene Strecke gültig. Nachtangeln ist mit allem was dazu gehört mit zwei Ruten erlaubt.

Auf dem darunter folgenden Schleusenabschnitt, der ebenfalls in der Karte noch enthalten, ist gibt es einen kleinen feinen Hafen, den Flörsheimer Hafen. Er ist oft noch für einen Fisch gut, wenn zum Beispiel im Hochsommer nicht mehr viel geht am Main. Tagsüber sieht man dann die Karpfen sich an der Oberfläche sonnen und nachts gehen sie auf Futtersuche. Ein kleinerer Zulauf im hinteren Teil des Hafens sorgt für kühles und sauerstoffreiches Wasser, was den Karpfen bei hohen Temperaturen natürlich sehr willkommen ist. Auch im Winter ist der Hafen eine dankbare Anlaufstation für Karpfenangler, da er die Möglichkeit bietet seinem Hobby in praktisch stillem Wasser nach zu gehen, wenn alle Seen noch zugefroren sind. Trotz alle dem sitzen nur selten Karpfenangler dort. Die meisten Fisch liegen bei 10-25 Pfund und der Abschnittsrekord liegt bei 39 Pfund.

 

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