Eider:

Dieses Gewässer im hohen Norden ist nicht nur wunderschön, sondern auch noch fischreich. Ob Zander, Hecht, Brassen, Aal oder die von uns favorisierten Karpfen! Die Eider wurde viele Jahre unterschätzt und durch ihren leichten Salzgehalt auch nie besonders beachtet. Ich habe sie vor 8 Jahren entdeckt, als ich dort einen Urlaub verbracht habe. Von den Einheimischen und von Bekannten habe ich gehört, dass dort riesige Brassen gefangen werden. Und wo große Brassen sind, sind große Karpfen auch nicht fern. Leider ist für mich der Fluss wieder in Vergessenheit geraten und ich stieß erst letztes Jahr wieder darauf. Aber diesmal mit großem Erfolg:  Ein Freund, aus der Nähe von Kiel, zeigte mir eine von vielen sehr schönen Stellen an der Eider und erzählte mir von regelmäßigen Fängen. Karpfen um die 30 Pfund sind schon lange keine Seltenheit mehr und Massenfänge von 5-10 Karpfen kommen auch öfter vor. Meine erste Nacht dort hatte mir einen 16er Spiegler und einen Abriss gebracht. Das Fischen dort ist einfach. Rüber an das andere Ufer, ein bisschen füttern und absenken. Der Schiffsverkehr ist zwar gering - nur Sportboote - aber auch diese haben bekanntlich einen gewissen Tiefgang.

Tackle:
Es sind fast überall drei Ruten erlaubt. Das Herausbringen der Ruten mit dem Boot ist nur teilweise erlaubt. Überwürfe und Zelte sind ebenfalls erlaubt. Also wenn jemand mal ein Wochenende Zeit und Lust auf etwas Neues hat, dann sollte er die Eider ins Auge fassen, einen der schönsten Flüsse im Norden Deutschlands. Und wer dort nichts fängt, der wechselt einfach an den Nord-Ostsee-Kanal, aber dazu später mehr...
 

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