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Das Jugend-Fish-In 2004 der Carp Mirror wird nicht nur den
Jugendlichen lange in Erinnerung bleiben, sondern auch den Betreuern und
ganz besonders dem Chefredakteur Achim Seiter. Doch dazu später etwas
mehr. Alleine die Suche nach einem passenden Gewässer fiel in diesem Jahr
nicht besonders leicht. Doch wie so oft half uns in diesem Jahr der
Zufall. Raphael, 1. Vorsitzender eines kleinen Vereines bei Borken,
stellte uns das Vereinsgewässer zur Verfügung. Mit Achim Seiter und
Raphael trafen wir uns für eine kurze Session am See und tatsächlich
konnte ich auch gleich einen schönen Karpfen überlisten. Alles klar, damit
steht das Gewässer für ein schönes Wochenende fest. Es näherte sich das
Wochenende und mit dem aller Nötigsten fuhr ich zum Jugend-Fish-In. Der
Aufbau erwies sich wie jedes Jahr schweißtreibend, aber das sind wir den
Kids ja schließlich schuldig. Am Abend trafen, bis auf wenige Ausnahmen,
alle Betreuer zusammen und man erlebte eine laue Sommernacht. Am nächsten
Vormittag wurde es dann etwas rummeliger, denn die Teilnehmer des JuFi
2004 trafen langsam, aber sicher ein. Nach einer kurzen Begrüßung und der
Ausgabe eines umfangreichen Starter Kids wurden die Teilnehmer unter den
Betreuern aufgeteilt und die Plätze wurden bezogen. Alle waren guter
Dinge, denn Raphael hat uns schlaflose Nächte angekündigt.
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Michael Köster |
Die Regeln eines Teilnehmers
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Raphael Drechsler |
Die erste Nacht verlief sehr ruhig. Beim Frühstück wurde
gefachsimpelt und die Gründe des Misserfolges wurden schnell gefunden.
Nach dem Frühstück fuhr man gemeinsam zur Firma Euro Baits, nach Bocholt.
Dort wurden den Jugendlichen die Massenproduktion der Boilies und andere
Leckereien nahe gebracht. Peter van Eden ließ sich wie immer nicht lumpen
und so verließen die Kids gut gelaunt und voll bepackt die Fabrikhallen.
In der Zwischenzeit präparierten Raphael und ich neue Stellen im See.
Gegen Mittag trafen dann die Betreuer mit den Jugendlichen am Wasser ein
und gut gelaunt und voller Erwartungen, brachten die Jugendliche ihre
Montagen in den See. Am Nachmittag kam Kay Synwoldt auf einen Kaffee
vorbei. Nach dem Kaffee ließ sich Kay von ein paar Teilnehmern
ausquetschen und Kay musste schnell feststellen, dass sein Buch nicht nur
gelesen, sondern auch auswendig gelernt wurde! Nach einigen Stunden
verließ uns Kay.
Ein sehr schöner Tag neigte sich langsam dem Ende zu und die
Dunkelheit hielt Einzug. Achim feuerte erneut seinen riesigen Grill an und
bereitete schmackhafte Steaks und Würstchen. Nach dem zünftigen Abendessen
wurden ein paar Shows und ein Lernvideo auf eine Leinwand projektiert.
Gegen 23:00 Uhr hieß es wieder „Petri Heil“ und die Plätze wurden das
letzte Mal bezogen. Thorsten Becker, ein Betreuer des diesjährigen JuFi
hatte sein Zelt etwas unpassend am Ufer aufgebaut, denn andauernd rutschte
er mit seinem Schlafsack in Richtung See, welcher nur Zentimeter von
seinem Fast Up entfernt war. Doch bevor er mit Sack und Pack im See baden
ging, baute Thorsten sein Zelt ab, um es auf einer geraden Fläche erneut
aufzustellen. Die Schadenfreude war bei den Teilnehmern und den anderen
Betreuern sehr groß, denn wer baut schon gerne mitten in der Nacht sein
Zelt ab und erneut auf?!
Am Sonntagmorgen wurden ein paar Karpfen und einige riesige
Brassen gemeldet. Der ganz große Fisch blieb den Huntern leider
vorenthalten, aber so ist es halt beim Angeln. Man weiß nie was kommt,
denn sonst wäre es auch ein verdammt langweiliges Hobby. Nach dem
Frühstück kam Aufbruchstimmung auf. Alle packten ihr Tackle ein und
brachten es zum Parkplatz. Dort hatte Achim Seiter zwischenzeitlich eine
wahnsinns Tombola vorbereitet. Jeder jugendliche Teilnehmer erhielt einen
traumhaften Preis, welcher von den unterschiedlichsten Firmen gesponsert
wurde. Vom super de Lux Chair bis zur kompletten Funkbissanlage aus dem
Hause Flauger, wurde alles verlost und das Blitzen der Augen mochte gar
nicht mehr aufhören.
Die meisten Jugendlichen waren schon verschwunden und die
Übriggebliebenen halfen uns beim Abbau. Raphael und Achim fuhren diverse
Utensilien zurück in das benachbarte Lager und da trafen die Betreuer eine
folgenschwere Entscheidung … der Chef Redakteur der Carp Mirror sollte
doch noch ein ungewolltes Bad nehmen und so wurde im allerletzten
Augenblick ein böser Plan geschmiedet.
Achim und Raphael kamen mit dem Lieferwagen zurück und
eigentlich hieß es jetzt nur noch den Pavillon in den Wagen packen und
fertig! Aber dann schlugen die bösen Betreuer unbarmherzig zu. Mir liegt
heute noch das jämmerliche Winseln von Achim in den Ohren, doch die
Betreuer hörten diese verzweifelten Rufe nicht. Knallhart und ohne Skrupel
schlugen sie zu. Alle Betreuer (bis auf eine Ausnahme und die war ich ;o)
stürzten sich auf den hilflosen Achim und schleppten ihn die Böschung
runter zum See. Achim lief schon vor lauter Panik rot an und seine
Hilferufe, welche eh nicht erhört wurden, verhallten im lauten Gegröle der
„bösen“ Betreuer. Es ging sehr schnell und es herrschte eine grausige
Stille am See. Im See schwamm ein Chefredakteur und in seinen Augen
flackerte doch tatsächlich ein Funken des Hasses.
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Wir
haben ihn
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Er hatte
keine Chance
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Der
Blick eines Dackels
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Das war
für die letzten Jahre
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Ja, das war das JuFi 2004 der Carp Mirror und wir alle hatten
unseren Spaß. Ein wunderschönes Wochenende lag nun hinter uns und gut
erholt steuerten wir in Richtung Heimat.
In diesem Sinne und carpe diem,
Heinz Kersten
PS. Die Carp Mirror
sucht aus mir unbekannten Gründen, neue Betreuer für das JuFi 2005!
Bewerbungen bitte direkt an den Carp Mirror! ;o)
Carp Mirror
Chronik
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