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Die meisten so auch ich transportieren
ihre Karpfenruten in Rutentaschen die sie im PKW mit ans Wasser nehmen! Was
ist aber nun, wenn das gewünschte Gewässer mal nicht mit dem PKW erreicht
werden kann, sondern es nur mit dem Flugzeug möglich ist? Das kostbarste was
wir haben einfach in einer Rutentasche mit dem anderen Gepäck am Flughafen
aufgeben, und hoffen das man sie wieder heil zurückbekommt? Nein, dieses
Risiko wollte ich auf gar keinen Fall eingehen, es musste also eine Lösung
her!
Auf der Suche nach einem geeigneten Transportbehälter für
meine Karpfenruten wurde ich im ansässigen Baumarkt fündig. Ich bekam fast
alle benötigten Materialien für ca. 25€.
Materialliste:
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1x
KG-Rohr (DN125x2000mm)
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1x
KG-Überschiebemuffe (DN125)
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2x KG-Muffenstopfen (DN125)
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kleines Vorhängeschloss
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Rundstahl aus V2A (150mm lang, 30mm Durchmesser)
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8x Blindnieten (Schaftlänge 12mm, Schaftdurchmesser 5mm)
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etwas Montage-Kleber
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Tragegurt (z.B. von einer Rutentasche)
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alten Tragegurt (für die Befestigung am Rohr)
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etwas Schaumstoff
Werkzeugliste:
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3,5mm
Spiralbohrer (für das Vorhängeschloss)
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5mm
Spiralbohrer (für die Blindnieten)
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11mm
Spiralbohrer (für die Verriegelungsstange)
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Bohrmaschine
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Blindnietzange
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Nähmaschine
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Hammer
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Körner
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Bleistift
Bauanleitung:
Das KG-Rohr wird auf die gewünschte Länge zugeschnitten! Um
jegliche Probleme am Abflugtag zu vermeiden empfehle ich sich schon im
Vorfeld über die Maximalabmessungen für solche Gepäckstücke bei der
zuständigen Fluggesellschaft zu informieren. Einen ausgedienten Tragegurt
einer Sporttasche habe ich an der Nähmaschine zu zwei nützlichen
Befestigungen für den Tragegurt umgewandelt (siehe Foto). Die zwei Gurte
habe ich so gefertigt das man sie gerade so über das Rohr schieben kann.
Nun wird die Überschiebemuffe auf das Ende des Rohres
aufgeschoben. Auf das andere Ende kommt einer der beiden
Muffenstopfen,
(kleiner Tipp: den Boden und den Deckel mit Schaumstoff auspolstern, damit
die Ruten den nötigen Schutz haben) .
Nach belieben können
noch beide Teile mit Montage-Kleber fixiert werden (ist nicht unbedingt
erforderlich) . Mit einem Bleistift werden die Bohrlöcher für die
Blindnieten angezeichnet, und mit einem 5mm Bohrer durchbohrt. Mit einer
Blindnietzange
werden die Nieten zu einer festen Verbindung gesetzt. Der zweite
Muffenstopfen (der als Deckel dient) wird ohne Gummidichtung eingesetzt. Die
Bohrung (in der später die Sicherungsstange sitzt) wird angezeichnet, mit
einem 5mm Bohrer vorgebohrt und im Anschluss daran auf 11mm aufgebohrt. Es
handelt sich um einen recht weichen Kunststoff, so das sich alle Löcher
einfach bohren lassen!
Zum herstellen der Sicherungsstange spannt man die Stange in
einen Schraubstock und biegt das eine Ende ca. 20mm um. Am besten geht
dieses in dem man die Stange an der entsprechenden Stelle mit einem Brenner
erhitzt, und mit einem Stahlhammer herumschlägt. Nun körnt man die Stelle
an, an der die Bohrung für das Vorhängeschloss sitzen soll. Es muss ein
recht kleines Schloss sein, so das ein 3,5mm Loch reichen sollte! Um den
scharfen Grat zu entfernen muss nach dem bohren das entstandene Loch noch
mit einem 90° Senker oder mit dem 11mm Spiralbohrer entgratet werden.
Zur
Sicherheit wird noch ein Adressenanhänger sichtbar am Transportrohr
angebracht.
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