Kevin Nash Titan Viper Extreme Canoby:

von Patrick Behrend

Da ich von diesem Zelt so überzeugt war wollte ich dieses mit einem Extreme-Canoby komplettieren. Dieser besitzt eine Rahmenerweiterung, welches auf das Gestänge das Titans aufgesetzt wird und mit 2 Stormsticks abgestützt wird. So erweitert man das Zelt um gut 60 cm ohne Stabilität zu verlieren. Das Extreme-Canoby wird ebenfalls aus dem „Rainmaster“-Material hergestellt, allerdings ist es nicht mehr (wie der Vorgänger) Aluminiumbehaucht, ob das einen Nachteil in der Isolation ergibt kann ich nicht sagen, da ich keine Vergleichsmöglichkeit habe.

Die Front besteht komplett aus Klarsichtfenstern, die einen klaren Blick ermöglichen. Allerdings ist der Überwurf wirklich grausam verarbeitet!!! Die Klarsichtfenster bestehen aus viel zu dünnem Stoff und sind mit nur einer einzigen! stümperhaften Naht am Überwurf angenäht, sodass man ohne Probleme durch die Nähte durchschauen kann. Die Nähte des Extreme-Canoby’s sind mit einem anderen qualitativ schlechteren Tapeband abgedichtet als das Zelt. Die im Lieferumfang enthaltenen Heringe sind ebenfalls ein Witz! Bei meiner ersten Session mit dem Extreme-Canoby riss das linke Fenster unten an der Naht auf, diesen Riss konnte ich nur durch sofortiges Übernähen und Abkleben vor seiner Ausweitung bewahren! Des weiteren riss das Mittelfenster in der Mitte großflächig auf und dort wo 2 Nähte übereinander liefen lösten sich die Nahtverklebungen von der Zeltwand(S.Fotos)!!!

Der Preis von 316,00 € ist auf gar keinen Fall gerechtfertigt und ich finde es eine Frechheit, einen Überwurf in dieser Preisklasse  so stümperhaft zu verarbeiten, selbst eine Aldi Strandmuschel für 20,00 € ist hochwertiger verarbeitet! 
 

Tight lines,

Patrick Behrend
 

 


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