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Seit Anfang diesen Jahres
bin ich stolzer Besitzer eines der schon fast Sagen umwogenen Paul´s Pods
und möchte nun hier die Gelegenheit nutzen, meine Erfahrungen kundzutun.
Schon als das lang ersehnte Paket mit der Post bei mir zu Hause ankam, war
ich von dem Gewicht schon etwas überrascht. Aber so ist das nun mal mit
VA-Stahl. Und genau daraus ist das gesamte Pod gefertigt. Und wie es
gefertigt ist:
Die Verbindungen am
Grundgestell sowie alle Stangen, Gewinde, Gelenke und Spannhebel passen hier
auf den Zehntelmillimeter genau ineinander. Auch nach schon fast 1000
Stunden Hardcoreeinsa tz an Ebro, Vallee und verschiedenen deutschen
Gewässern habe ich nicht das Gefühl, dass sich an dieser Passform jemals
etwas ändern könnte. Und trotzdem gibt es werksseitig mit der Auslieferung
ein Tütchen mit Ersatzunterlegscheiben als Zugabe dazu. Ein feiner Zug, wie
ich finde.
Der Einsatzmöglichkeit sind
keine Grenzen gesetzt. Es gibt wohl keinen Uferbereich, wo man dieses Pod
nicht stabil aufbauen könnte, egal wie unwegsam oder steil es auch sein mag.
Auch der Experimentierfreudigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Egal für
welche Methode man sich entscheidet, Rändelschrauben und Spannhebel greifen
derart sicher, dass das Pod jederzeit bombensicher steht. Selbst stärkste
Windböen oder ein Vollrun über einen Winkel von 90° bei fast geschlossenem
Baitrunner sind hier kein Problem mehr.
Zum Lieferumfang gehören
zwei 3er Buzzer Bars und zwei zusätzliche lange Beine, sodass auch die
Variante des Highpods gestellt werden kann. An den Beinen sind übrigens
sinnigerweise angeraute Griffstücke, sodass auch diese bequem unverrutschbar
angeschraubt werden können. Wahlweise können aber auch 2er oder 4er
Buzzerbars geordert werden.
Zum Aufbau insgesamt kann
gesagt werden, dass sich das Pod trotz der Vielfältigkeit in relativ kurzer
Zeit montieren lässt.
Ob nun der Preis von 500,-€
dafür gerechtfertigt ist, mag ich für andere nicht entscheiden. Aber in
meinen Augen haben wir hier ein echtes Stück Präzisionsarbeit, welches in
nur geringer Stückzahl einzeln von Hand hergestellt wird. Also für einen Tacklefetischisten, wie ich nun mal einer bin, eine absolute Bereicherung,
zumal es eine Anschaffung fürs Leben ist.
Den einzigen Vermuttropfen,
den ich finden kann, ist die Tatsache, dass es keine passende Tasche für das
Pod gibt. Hier besteht sicher Handlungsbedarf. Aber summa summarum bin ich
sehr froh darüber, dass es endlich mal jemand versteht, ein Tackle nicht
nach den Kriterien der Masse sondern nach den Wünschen und Träumen der
Karpfenangler zu produzieren.
Herzlichst,
Euer Armin Klein
Bestellen könnt Ihr den Pod Josef Krassnig,
Am Steinkogel 9 in A-9062 Moosburg (Österreich), Telefon: 0664/1807821
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den Maßen>
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