Ultimate „Desert Storm Pod“

von Thorsten Becker

Ich bin schon seit längerem hinter dem Globetrotter von Solar hinterhergewesen, aber der extrem hohe Preis für ein Gerät, dass lediglich der Rutenablage dient, war dann doch immer wieder der Grund, dass ich bei jedem Fischen das alte Pod aufbaute. Doch dann kam der "Tag der offenen Tür" bei Wennekes in Winterswijk: Dort stand ein perfektes Duplikat mit der Aufschrift „Ultimate“.

Lieferumfang:

Transporttasche mit vielen kleinen Raffinessen (Transportlänge 100cm)
Rod Pod (100-187cm)
TriPost-Adapter
2 Buzzer Bar mit Pozi Lok System (30-47cm)
2 langen Beinen (57-97cm)
4 kurzen Beinen (31-51cm)

Dieses Pod, fast ausschließlich aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, ist sehr stabil und für fast alle Situationen geeignet. Das Grundgerüst dieses Pods besteht aus einer Vierkant-Stange, die von 1-1,87m ausziehbar ist. Am hinteren Teil ist ein Adapter für die Beine fest vernietet. Der vordere Adapter ist vollkommen variabel verschiebbar – sowohl auf dem vorderen, als auch auf dem hinteren Teil des Pods. Alle Verstellmöglichkeiten können über die speziellen Anker-Schrauben schnellstens gelöst und fest gedreht werden.

Die Beine werden über ein Gewinde an dem Grundgerüst angebracht. So ist ein schnelles Austauschen der Beine und Anwinkeln beim Transport super einfach. Die Beine werden durch eine Konterschraube festgestellt und bieten so die Sicherheit, dass das Pod sich auch bei starken Belastungen nicht verschiebt. Da im Lieferumfang neben den kurzen 4 Beinen auch zwei lange ( 57-97 cm ) vorhanden sind, ergibt sich für den Angler jede auch nur erdenkliche Aufbaumöglichkeit.

Die mitgelieferten BuzzerBars mit PoziLokSystem laufen zwar nicht so perfekt, wie die von Solar, aber bei dem niedrigen Preis achtet man auf solche Kleinigkeiten nicht mehr, zumal das Handling keinesfalls beeinträchtigt wird. Sowohl am hinteren, als auch am vorderen Teil des Rod Pods sind die integrierten Banksticks angebracht. Durch ein spezielles Vierkantstück können diese vollkommen variabel am unteren oder oberen Teil befestigt werden und müssen beim Transport lediglich abgewinkelt werden. Der vordere Bankstick wird durch zusätzliches TriPostAttachement gestärkt, dass ein Verdrehen oder verschieben des vorderen BuzzerBars unmöglich macht. Leider ist ein zusätzliches Anbringen von NeedleBars nicht möglich, aber die meistens User werden diese ohnehin nicht mehr benutzen – allerdings ist das kein Hinderungsgrund für Bastlerherzen.

In der Praxis hat sich das „Desert Storm Pod“ sowohl auf sandigem, als auch auf festem Untergrund bewiesen und auch in Wassertiefen bis 50 cm bereitet dieses Pod keine Probleme. Alle Teile, wie Beine, TriPost und BuzzerBars können nachbestellt werden, obwohl auch die vollkommen ähnlichen Bauteile von Solar oder anderen Herstellern genauestens passen. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass ein so qualitativ hochwertiges Pod zu einem solchen Preis nur einen Sensation sein kann und wer nicht unbedingt die Markenlables sehen muss, wenn er sein Tackle aufbaut, der wird mit dem Ultimate-Pod bestens bedient.

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Fazit: Der Langzeittest wird zeigen, ob und wenn ja, welche Schwachstellen dieses Pod hat, aber ich kann nur sagen, dass die Verarbeitung sehr gut ist und der Eindruck nach einer Woche Fischen war „spitze“!!
Vertrieb: Dieses Pod von Ultimate ist bei Hengelsport „Wennekes“ in Winterswijk erhältlich und kostet nur 160 € !!
 


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