Ultimate „Desert Storm Pod“

von Thorsten Becker

Langzeittest beendet! Nach vielen Stunden am Wasser nun endlich der langerwartete Endbericht über das “The Storm”-Pod von Ultimate. Wer sich inzwischen das Globetrotter geholt hat, wie ich auch, der kann sich zwar sicher sein, das er das bessere Pod hat, aber auch das Doppelte gezahlt hat. Das Ultimate lässt sich durchaus mit dem Solar Globetrotter auf eine Ebene stellen, allerdings gibt es die bekannten kleinen Unterschiede. Das Material ist ebenwürdig und in der Standfestigkeit konnte ich keine Unterschiede bemerken. Doch überall, wo man ein Pod verstellen kann, bemerkt man eventuelle kleine Haker. Das heißt, dass beim Ausziehen der Buzzer Bars der Stift schon mal mit etwas mehr Gewalt heraus gezogen werden muss. Die Schrauben hingegen lassen sich genauso gut/schlecht, wie beim Globetrotter fest- oder losdrehen. Wenn wir nun von richtigen Fehler sprechen wollen, die einen solchen Test überhaupt erst interessant machen, dann steht es 1:1, also unentschieden.

 

Zuerst das Globetrotter: 

Der hintere Gleiter für den Buzzer Bar, läuft auf dem Vierkant zwar einwandfrei hin und her, lässt sich aber nur bedingt festziehen. Das Problem ist hier eine zu kurze Schraube, die nur so eben an das Metall anstößt und somit nicht den nötigen Halt bieten, falls es einmal etwas ruppiger zugeht. Zu beheben ist dies natürlich ganz einfach mit einer längeren Endelstahlschraube aus dem Baumarkt. Dies sollte allerdings bei einem Pod mit einem solchen Preis nicht passieren.

 

Nun das The Storm: 

Hier bekam ich nach dem 2. Fischen den 1. Schock. Ich habe die vordere Buzzer Bar auf die Verlängerung geschraubt und bemerkte plötzlich, dass die Bar zwar fest saß, aber die ansich geschweißte Aufsteckhülse sich losgedreht hatte. Das hat natürlich zu folge, dass der Buzzer Bar anfängt sich auf dem Bankstick zu drehen und das ist dann alles andere als stabil. Problem war hier, laut Angaben des Herstellers, ein falscher Kleber. Ich sehe dass so:
 

Kleben ist bei Metall immer gefährlich und in diesem Falle hat mich mein Empfinden auch nicht getäuscht. Laut Hersteller sollte dies auch nur bei den ersten Modellen der Fall gewesen sein sollen, aber mehrere Angler, die sich dieses Pod in verschiedene Zeiträume zugelegt haben, haben dasselbe Problem wie ich gehabt. Zu lösen ist dies mit einem Spezialkleber aus dem Baumarkt oder von einem Fachhändler.

 

Das Fazit:

Beide Rod Pods sind ihr Geld wert und bis auf die beiden oben genannten Fehlern, gab es keine Probleme. Allerdings würde ich dem Globetrotter bei einem Vergleichtest 2 Punkte von Hundert mehr geben. Also wer Wert auf Marke legt und weniger Wert auf seinen Geldbeutel, der holt sich das Globetrotter und wer Geld sparen möchte und „nur“ eine perfekte Rutenablage sucht, der nimmt das The Storm.

 

Viel Spaß mit beiden…
 


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