Viele werden jetzt bei dem ersten Anblick des Ultra Rod Pod, von der der Firma Mueller Tackle, die gleichen Gedanken haben, wie ich damals auf der Messe Hannover 2008. Das es sich um einem Nachbau von einem Namenhaften Hersteller handelt.

Da ich das Pod dieses Herstellers besitze, war ich nicht abgeneigt mich ausgiebig mit den Jungs hinterm Stand zu unterhalten. Schnell wurde mir allerdings klar, dass es sich um keine Kopie handelt! Die Jungs haben sich echt Gedanken gemacht und haben ein Rod Pod ( Made in Germany ) gebaut, dass sich sehen lassen kann und dabei für jede erdenkliche Situation am Wasser gemacht wurde. Die Einsatzmöglichkeiten sind einfach unbeschreiblich Vielfältig, ob als High Pod  oder Flach aufgebaut, es macht immer eine gute Figur und steht dabei wie eine Burg. Viele Mankos von anderen Rod Pods wurden gut gelöst, daher war ich auch sehr Happy als im Frühjahr 2009 der Postbote bei mir klingelte und ich das Ultra Pod mein eigen nennen durfte, aber ich fange mal einfach mal von vorne an.

Beim Ultra Pod wird bewusst auf Kunststoffteile verzichtet, viele Komponenten sind aus hochfesten Aluminium gefertigt. Lediglich auf den Feststellschrauben befinden sich Kunststoffkappen. Trotzdem wiegt es komplett nur knapp 4,5 kg. Es ist in der Grundversion in schwarz pulverbeschichtet, kann aber auf Wunsch in jeder RAL Farbe lackiert werden. Des Weiteren ist es auch als komplette Edelstahlversion erhältlich, wobei hier das Gewicht an die 10 kg geht.

Ein wichtiger Aspekt ist die Mittelachse, die aus einem Vierkantrohr gefertigt ist. Sie kann von 55 cm bis 110 cm ausgezogen werden. So das die Ruten auch beim High Pod fischen sicher auf der Rutenablage liegen. Verdrehen der Mittelachse gehören dank den Vierkantrohren auch der Vergangenheit an, und somit liegen die Ruten immer gerade. Ohne, dass man minutenlang die Beine im unwegsamen Gelände ausrichten muss.

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An den Enden der Mittelstange sind aus Metall gefertigte Blöcke, wo sich die Arretierungen für die Beine befinden. Die Ausbuchtung, wo die Bügel der Buzzer Bars reinpassen, ist auch eine sehr gute Lösung, denn so können sich die Bügel bei heftigem Druck von der Seite, nicht verbiegen. Die Bügel selbst, kann man schnell durch eine Stellschraube am Block und den vier Bohrungen im Bügelgelenk gut und zügig den Gegebenheiten anpassen, ohne großartig Beine zu verstellen oder zu wechseln. Ein weiterer Vorteil ist, durch das Feststellen der Bügel ist ein Umklappen bei geschlossener Bremse, z.B. vor Hindernissen, absolut ausgeschlossen.

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Die Buzzer Bars sind aus stabilem Aluminium gefertigt und sind sehr robust. Sie werden einfach auf die Bügel gesteckt und jeweils mit zwei Stellschrauben fixiert. Mittels zwei weiteren Schrauben wird die Neigung der Buzzer Bar eingestellt. Man braucht wirklich nur ein paar Sekunden dafür. Mit einer Breite von 48 cm, in der drei Ruten Version (62 cm / 4 Ruten Version), bieten die Auflagen genügend Platz für große Rollen. Auch die englischen Gewinde, für die Bissanzeiger und Rutenhalter sind sauber und gerade geschnitten, wie alle anderen am Ultra Pod befindlichen Gewinde auch. So können sie Bissanzeiger usw. sicher montieren. Durch die Länge des vorderen Bügels, kann der optische Bissanzeiger ohne Berührung, bei der 3 Ruten Version, durchfallen bzw. eingestellt werden.

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Bild 4:
Die Arretierungen, um den Winkel der Beine einzustellen ist auch wunderbar gelöst worden. In den Blöcken an der Mittelstange befindet sich für jedes Bein eine Lochscheibe aus Edelstahl. Das Gegenstück dazu befindet sich an einem runden Knauf. Das ganze Gelenk wird mittels einer leichtgängigen Schraube mit griffiger Kunststoffkappe eingestellt und fixiert. Man merkt deutlich wenn das Gelenk sicher ineinander liegt. Durch dieses Prinzip ist ein ungewolltes einklappen der Beine unmöglich. An den Knäufen befindet sich jeweils ein stabiles Gewinde, wo man die Beine zum Wechseln anschrauben kann.

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Die Beine sind in der Länge teleskopisierbar und werden mittels zwei Stellschrauben fixiert. Der äußere Teil der Stange ist aus Aluminium, der innere aus Edelstahl. Dies hat wiederum zwei Vorteile man dreht bei ständiger Benutzung die Stellschrauben nicht ins weiche Alu und da das Edelstahl unlackiert ist wird so auch nichts beschädigt oder verkratzt. An den Enden der Stangen sind gedrehte unlackierte Aluminium- Spitzen angebracht. Drei Beinpaare in den Längen(25–45 cm, 35–65 cm und 80–155 cm), machen das Pod universell einsetzbar. Andere Längen sind nachträglich verfügbar.

 

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Das komplette Pod hat ein Packmaß 80 cm x 15 cm und ist innerhalb von 2-3 Minuten aufgebaut. Leider wird es ohne Tasche geliefert, aber auf den Tacklemarkt gibt es spezielle Rod Pod Taschen und mit diesem Packmaß passt es auch bequem ins Rutenfutteral.

Im Lieferumfang sind enthalten: - ein Ultra Pod - drei Beinpaare (Längen siehe oben) -  zwei 3 er Buzzer Bars

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Optional erhältlich sind noch 4 er Buzzer Bars und Beine in den Längen (25–45 cm, 35–65 cm, 80–155 cm und 120- 230 cm)
. Aber so wie ich Müller Tackle kennen gelernt habe, werden extra Wünsche und Verbesserungsvorschläge mit Sicherheit auch kein Problem sein.

Meiner Meinung nach ist der Preis von 279,00 in der Grundversion nicht zu teuer. Klar gibt es viele Mitbewerber, aber nicht was mit soviel guten Ideen in Einklang gebracht wurde. Wie gesagt es wird von Anglern gebaut, die durch etliche Fehlkäufe, was Eigenes auf die Beine gestellt haben und ihnen das auch auf ganzer Linie gelungen ist.

Solltet ihr jetzt Interesse an einem Pod von Mueller Tackle bekommen haben, dann besucht doch einfach die Internetseite, wo ihr auch die Preise für andere Farben, Beine, Buzzers Bars erfahren werdet.

 

Kontaktdaten:

 
Anbieter:
Mueller-Tackle
Adresse:
Blochmannstr. 39
04155 Leipzig
Deutschland
 
Telefon:
0177-33 8 77 53
 
Ansprechpartner:
Reiko Müller
URL:
www.mueller-tackle.de
Email:
info@mueller-tackle.de


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