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Die “The
Beast” ist aus einem recht schnellen 800K Carbon Blank gefertigt, der
ungeschliffen ist und optisch dem einer Harrison Rute ähnelt. Die Farbe
wechselt je nach Lichteinfall zwischen Grau und Anthrazit. Die stabile 5 + 1
drei-Steg Beringung ist mit schwarzen Wicklungen versehen. Die zwei
Rutenteile werden mit einer Zapfenverbindung zusammengefügt, die mit einer
ebenfalls schwarzen Wicklung verstärkt ist. Oberhalb des Rollenhalters
stehen die silbernen Schriftzüge „ The Beast Spod Rod“ und „IMX“,
die mit vier glitzernden Zierstreifen eingefasst sind.
Der GPS- 20 (Schraub-) Rollenhalter, der gleichzeitig das über der
Rolle liegende Griffstück bildet, nimmt die gängigen großen Rollen
problemlos auf und sorgt für einen festen Sitz. Unterhalb der Rolle ist noch
ein ca. 7 cm langer Moosgummigriff angebracht. Am Rutenende bildet ein
dünnes, gemustertes, 12 cm langes Stück Gummi den zweiten Teil des griffigen
Rutengriffes, den eine dünne Gummiendkappe abrundet..
Durchmesser der Ringe:
Startring: 30 mm
Laufringe: 25/ 20/ 15/ 10 mm
Spitzenring: 10 mm
Gewicht der Rute: ca. 425 Gramm |
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Der erste
Eindruck
Die Ruten ist bis auf einen kleinen Schönheitsfehler im Bereich der
Zierfolie ordentlich verarbeitet. Die Ringe sind der Rute entsprechend
stabil und groß genug, um auch einen dicken Schlagschnurknoten durchlaufen
zu lassen. Lediglich die Endkappe hätte ein bisschen größer und dicker
ausfallen dürfen, da eine Spod Rod ja doch schon mal öfter hingestellt wird.
Ansonsten wird die „The Beast“ mit ihrer Ausstattung den
Ansprüchen an eine Spot Rod gerecht. Sie wird in einem schwarzen
Stofffutteral geliefert.
Der Test:
Diese Spot Rod ist für den Einsatz als „Arbeitstier“ wie geschaffen, denn
das Werfen mit dieser kraftvollen Rute macht richtig Spaß, zumal sich das
„Biest“ in der Handhabung als recht umgänglich gibt und selbst mir als
ungeübten Spot-Rod-Werfer schnell zielsichere Würfe erlaubte. Ich verwende
die „The Beast“ mit einer Daiwa TS 5000, mit 0,35 Mono-Schnur und
der geflochtenen RAZOR Schlagschnur. Die von mir geworfenen
Futterraketen wogen zwischen 150 und 200 Gramm und sie ließen sich
problemlos auf nachgemessene Entfernungen von 80 bis knapp 100 Metern
werfen. Auf Grund der von mir verwendeten relativ kleinen Futterrakete und
dem somit recht „geringen“ Gewicht, konnte ich die Rute nicht an ihre
Leistungsgrenze heranführen, was bei dieser 5Lbs Rute nicht verwunderlich
ist.
Da ich
trotzdem wissen wollte, was das „Biest“ so wegsteckt, habe ich kurzerhand
eine mit Wasser gefüllte 0,5 l PET- Flasche montiert. Die Flasche habe ich
zuhause dahingehend präpariert, dass ich mir mit Hilfe einer digitalen
Küchewaage und eines wasserfesten Filzschreibers jeweils in 50 Gramm
Schritten von 200 bis 500 Gramm den Wasserstand auf der Flasche markiert
habe, so dass ich am Wasser die Flasche nur noch bis zur gewünschten
Markierung füllen brauchte und so das entsprechende Wurfgewicht an der Rute
hängen hatte.
Nach ein paar „sachten“ Probewürfen habe ich die Gewichte von 250 bis 450
Gramm mehrmals nacheinander geworfen.
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Mit 250
Gramm
ließ sich ordentlich durchziehen und sehr zielgenau werfen. Ich würde dieses
Gewicht als Optimalwurfgewicht bezeichnen, wobei die Rute jedoch auch mehr
verträgt, wie Würfe mit 350 Gramm zeigten. Die Rute ließ sich beim Wurf noch
einigermaßen durchziehen und die erreichte Wurfweite lag bei gemessenen
80 Metern. 450 Gramm waren auch noch werfen,
jedoch zog das hohe Gewicht die
Spitzenaktion der Rute so in Mitleidenschaft, dass man das Gefühl hatte, mit
einer viel kürzeren Rute zu werfen, was sich auf die Zielgenauigkeit und vor
allem die Wurfweite so negativ auswirkte, dass ein effektiver Einsatz nicht
mehr gewährleistet gewesen währe. Außerdem hielt der montierte Wirbel dem
Druck nicht mehr stand, und bog auf!
Da eine PET
Flasche sicherlich nicht die gleichen positiven Flugeigenschaften wie eine
Futterrakete aufweist, sollten die angegebenen Wurfweiten nur als
Anhaltspunkte dienen. Je nach Wurfstyle, Rolle, Schnur etc. lassen sich dann
eh noch ein paar Meterchen mehr rauskitzeln.
Weitere Infos und Bezugsquelle:
www.watersportcentrale.com
Macht´s guddi,
Euer Christian Krokowski
Team-
www.cipro.de - Horny as
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