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Dieses
Jahr war es mal wieder so weit. Es fand mal wieder das Pelzer-fischen in
Neuss statt, zu dem einige Jugendliche aus ganz Deutschland eingeladen
wurden, und das Beste daran war, dass ich dieses Jahr dabei war. Letztes
Jahr hatte ich mich leider zu spät beworben. Na ja, wenigstens hat es
dieses Jahr geklappt. Als es nun soweit war, wartete ich zu Hause auf
einen Freund, der
mit mir nach Neuss fuhr und als Betreuer im Pelzer- Team dort mit machte.
Als mein ganzes
Tackle zu seinem ins Auto geworfen war, machten wir
uns auf die Reise in das 270 km entfernte Neuss. Als wir endlich in Neuss
ankamen, standen wir nur noch vor der Frage, wo der Silbersee nun ist. Nach
viertelstündiger Suche lag er endlich vor uns. Der Silbersee in Neuss. Es
war ein wunderschöner See, der direkten Zugang zum Rhein hatte. Es gab
allerdings nur ein Tor, das uns den Zugang zum See ermöglichte, dieses aber
leider noch zugeschlossen war. Da uns unsere Mägen schon Lieder vorknurrten
entschlossen wir uns noch kurz zu Mc Donald´s zu gehen. Einen zu finden, war
auch nicht leicht, aber wir hatten es geschafft. Als wir wieder zum See
kamen war das Tor auch schon auf und wir fuhren mit dem Auto hinein zur
"Ruine", wo der Treffpunkt war.
Als wir dort ankamen, wurden wir super nett von Markus Pelzer und seinen
Gehilfen begrüsst. Als nun alle Jugendlichen
und Betreuer da waren, gab es noch ein paar Worte von Markus Pelzer. Danach
wurden die Begrüßungsgeschenke verteilt. Darunter fand man 8 Kilo Knödel,
Haken, Rigs, Flavours, ein T-Shirt, eine Tasche, ein Buch von Kay Synwoldt,
und und und.... Nun ging es an die Platzvergabe.
Als jeder einem Partner und
einem Platz zugeteilt war, fuhr man mit seinem Betreuer an den Platz und
fing an, sein Tackle aufzubauen. Mein Betreuer war Achim Reich, mit dem wir
mit dem Bananaboot an unseren Platz fuhren. Der Platz war mit dem Auto
schwer zugänglich, also blieb uns nichts anderes übrig, war aber sehr
lustig! Nun waren wir endlich mit dem Tackle fertig und es ging an das Ruten
auswerfen. Die Angelplätze waren mit Makern gekennzeichnet, damit man die
Plätze leichter anwerfen konnte. Nun machten wir uns mal etwas mit Achim
bekannt, der sich als super nett herausstellte. Achim erzählte uns über
seine Anfänge beim Karpfenangeln und über seine schönsten und schwersten
Fische. Er erzählte uns interessante Geschi chten. Nun ging es dem Abend zu,
und Markus drehte seine letzte Runde mit dem Bananaboot, um noch mal nach
dem Rechten zu sehen und für das leibliche wohl zu sorgen und den Vorrat an
Boilies aufzufrischen. Am nächsten Morgen fingen meine Microns an zu jaulen.
Nach mehr oder weniger hartem Drill, hatte ich einen 16er Schuppi im Netz,
über den ich mich sehr freute. Kurze Zeit später hatte mein Partner Maik
einen Run. Es war ein 25er Spiegler,
den er an Land zog. Puhhh, dachten wir,
das fängt ja gut an. Kaum war dieser Satz gesagt, heulte es bei mir wieder
los... Nach einem geilen Drill hatte ich einen 20er Zeiler gefangen. Ohhh
Mann, so ein wunderschöner Fisch...! Als wir alle Fische eingesackt
hatten, machte Markus wieder seine Runden und brachte allenFrühstück. Er staunte
nicht schlecht, als er unsere Fische sah. Kaum war Markus weg, jaulte wieder
der Bissanzeiger von Maik. Völlig überrascht von seinem Glück, setzte er den
Anhieb und fing an, den Fisch zu drillen. Es war ein 26er Spiegler, der
kurze Zeit später im Kescher zappelte. Den ganzen Tag über tat sich nicht
mehr viel. Wir waren die einzigen, die nichts mehr gefangen haben. Na ja,
kann man nichts machen! Gegen Abend mussten wir uns leider von Achim
verabschieden, der kurzfristig nach Hause fahren musste. Nun entschloss sich
Sascha Kral zu uns zu stoßen, der noch keinem Jugendlichen zugeteilt war.
Nach kurzer Einleitung in sein Echolot brachten wir die Ruten auf eine ca. 3
Meter tiefe Sandbank, die ca. 70 Meter vom Ufer entfernt lag, in der
Hoffnung, dass nun mal wieder etwas läuft.
Denn die anderen waren fleissig
am drillen, ausser wir. Na ja, dachten wir, wird schon kommen. An diesem
Abend fing ich noch 2 Brassen. Na ja, dachten wir Fisch ist Fisch. Aber ein
schöner Karpfen wäre uns lieber gewesen. Kaum war dieser Satz wieder
ausgesprochen pfiff meine Rute wieder los. Nach kurzem, aber anstrengendem
Drill, lag ein 18er Spiegler auf meiner Matte. In der
nachfolgenden Nacht
fingen wir noch 4 Fische bis 18 Pfund. So gegen 9 Uhr raste meine Rute zum
letzten Mal ab und ich hatte einen 22er Spiegler. Kurz darauf e rkundigten
wir uns beim gemeinsamen Frühstück darüber, was wo noch so gefangen wurde,
und sahen, dass wir doch nicht so schlecht im Schnitt lagen. Na ja, bis auf
Toni, den sowieso keiner mehr mit seinen Jungs aufholen konnte, da sie in
den 2 Tagen über 30 Fische fingen. That´s life, dachten wir uns und kehrten
zum Angelplatz zurück. Nun war es auch langsam Zeit, das Tackle wieder
zusammen zupacken, da sich das Jugendfischen dem Ende beugte. So gegen die
Mittagszeit trafen sich noch mal alle zum gemeinsamen Gruppenfoto. Nach dem
Mittagessen haben die ersten auch schon den Heimweg angetreten. Wir machten
uns dann auch so langsam auf den Weg nach Hause, denn wir hatten bis in die
Pfalz noch einen langen Weg vor uns. Nachdem wir uns von allen verabschiedet
hatten, fuhren wir nach einem sehr schönen und fischreichen Wochenende in
Neuss nach Hause.
In diesem Sinne
Carpe diem, Oliver Schlamp
Carp- Fighter´s Ludwigshafen
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