|
Die Natur verändert sich langsam aber sicher, dass heißt die Blätter verfärben sich bis sie letztendlich herunter fallen. Dann ist es wieder einmal soweit, es wird Herbst, die Nächte werden kälter, der Wind wird stärker und es wird öfters Regnen. Wenn dann alle Naturgewalten zusammen kommen, meckern alle, was für ein Sauwetter! Und genau darauf warte ich, am besten haben wir Nachts noch leichten Frost, erstens wird es an den Gewässern leerer da viele bei solchen Bedienungen nicht mehr zum Fischen gehen und zweitens geraten die Karpfen in einen wahren Fressrausch.
Die
Temperaturen fallen! Das wollte ich nur mal nebenbei erwähnen! Im Herbst habe ich schon viele große Fische in verschiedenen Gewässern gefangen und das sehr oft bei so richtigen Schmuddelwetter. Um bei so einer Session bestehen zu können, braucht man die richtige Ausrüstung! Ich meine nicht das Tackle zum Angeln, sondern warme Kleidung zum Anziehen denn was nützt mir eine Rute für 300 €, wenn ich mir den Arsch abfriere nur weil ich an der Kleidung Geld sparen wollte. Genauso ist ein komfortabler Schlafsack Pflicht, dass er nicht billig ist weis wohl auch jeder, er muss aber nicht unbedingt aus der Angelbranche kommen, im Outdoorbereich gibt es auch sehr gute Schlafsäcke und die sind auf jedem Fall billiger. Ich nehme auch ganz gerne Ersatzkleidung mit, denn es gibt nichts schlechteres als in nassen Klamotten die ganze Nacht auszuharren.
So nun
wieder zum Thema! Während ich diese Zeilen schreibe bin ich beim Fischen, es ist Mitte Oktober und es regnet in strömen, die Außentemperatur beträgt ca. 6°C, dass ist doch wunderbar oder?
Spaß bei
Seite! Bis um kurz vor 4:00 Uhr konnte ich etwas schlafen, doch dann heulte mein Bissanzeiger erneut. Ich drillte den Fisch sehr hart, um ihn so schnell wie möglich auf die Abharkmatte zubekommen, denn es regnet wieder einmal in strömen. Außerdem habe ich bei diesem extremen Vollrun vergessen meine Regenjacke anzuziehen und bis ich es gerafft habe, war ich nass bis auf die Knochen. Ich sackte den Schuppi nach dem wiegen ein, denn er hat ein Gewicht von 28,2 Pfund. Nachdem ich meine komplette Kleidung gewechselt habe schlief ich erneut ein aber nur ca.1Stunde, denn der Wind wurde so stark das ich dachte das mein Zelt wegfliegt. Um 10:00 Uhr kommt mein Bekannter zur Fotosession, die ausnahmsweise trocken über die Bühne geht. So gegen 12:00 Uhr liege ich in der Badewanne und lasse meine Gedanken Revue passieren! Ich komme zu dem Entschluss, dass dies eine super Session war trotz des schlechten Wetters. Wann fange ich schon mal vier Fische über 20 Pfund in einer Nacht. Diese Stelle befische ich schon seit drei Jahren, doch so gut habe ich dort noch nie gefangen. Diesen Hotspot füttere ich schon seit sechs Wochen, täglich ca. 1,5 - 2 kg Boilies. Noch mal zum Hältern der Fische im Fluss, ich benutze dafür einen 4m langen Senkenstab, der ist stabil genug um zwei Fische daran zu hängen. Den Stab verkeile ich in den Steinen, so dass er auch den Druck der großen Schiffe aushält. Ich binde die Karpfensäcke recht kurz, so dass auf keinen Fall die Fische mit den Steinen in Berührung kommen können.
Fazit: In diesem Sinne,
|
|