Am 5.2.2005 machte ich mich auf nach Heilbronn um meinen Freund Ben Boden zu besuchen und ein Interview mit ihm zu führen. Ich fand ihn im Wohnzimmer am Couchtisch sitzend, mit einem Schneidbrett und einem Küchenmesser bewaffnet, wie er gerade die letzte Bestellung Fischpellets in karpfenmundgerechte Happen schnippelte und sich bei laufender Glotze darüber aufregte, dass Rostock wieder nicht gewonnen hatte. Abends machten wir uns mit seiner besseren Hälfte auf in eine Kneipe, in der wir uns noch mit Thorsten Löw und Anhang trafen und bis spät in die Nacht Spaß hatten. Am nächsten Tag machten wir dann mit dem rosa Kinderkassettenrekorder und leicht derangiert das Interview.

Hannes Haßler (HH): Hallo Ben, erzähl uns doch bitte zum kennen lernen etwas von deinem zivilen Lebenslauf.

Ben Boden (BB): Ich wurde 1971 in Zerbst in Sachsen-Anhalt geboren, wo ich die ersten 19 Jahre meines Lebens verbracht habe. Dort durfte ich nicht studieren, sondern musste eine Lehre zum Industriekaufmann machen. 1990 zog ich nach Heilbronn. Dort habe ich anfangs als Sparkassenangestellter gearbeitet, wollte aber noch ein bisschen mehr aus meinem Leben machen und habe das Abitur auf der Abendschule nachgeholt, später in Konstanz Philosophie und Germanistik studiert. Auf Grund des Studiums und meiner Angelleidenschaft bin ich beim Kosmos Verlag untergekommen und betreue dort das Angel- und Jagdbuchprogramm, wobei mein Hauptaugenmerk auf der Entstehung der Angelbücher liegt. Pro Jahr bringt der Kosmos Verlag ca. zehn neue Angelbücher auf den Markt, die zu 100% von mir betreut werden, von der Autorensuche über Honorarverhandlungen bis zur Bild- und Textredaktion.

HH: Wie verlief Dein Anglerleben bisher? Wo wurdest Du mit dem Karpfenvirus infiziert, wie ging’s dann weiter?

BB: Mein anglerischer Werdegang hat verhältnismäßig früh begonnen, da mein Vater mich schon zeitig, aber verbotener Weise, an die Karpfenzuchtgewässer Ostdeutschlands geführt hat, da war ich 5 Jahre alt. Selber Fischen durfte und konnte ich damals noch nicht, aber ich habe versucht möglichst immer dabei zu sein. Den Jugendangelschein habe ich in Ostdeutschland bekommen, mich aber in meiner Sturm- und Drangzeit dummerweise mehr für Mopeds und Mädchen interessiert und so eine längere Pause eingelegt, die erst einige Jahre später, als ich schon in Heilbronn gewohnt habe, ihr Ende fand. Dort musste ich dann den Angelschein noch mal machen, seitdem geht es steil bergauf und mein Karpfenangeln wird immer krankhafter, was auch meine Frau und meine beiden Töchter nicht immer Freudensprünge machen lässt, aber man hat sich arrangiert und sie besuchen mich so oft wie möglich am Wasser oder machen mal einen ganzen Trip mit.

HH: Da Du nun seit einigen Jahren den Weg des Karpfenangelns eingeschlagen  hast würde mich mal interessieren, an welchen Gewässern du fischst und wie deine Taktik aussieht.

BB: Meine Lieblingsgewässer sind tatsächlich richtig große Seen, von denen es aber in dieser Gegend hier nicht gerade wimmelt. Ich schaffe es im Schnitt einmal im Jahr an so ein Gewässer, dieses Jahr war es der Ebrostausee in Mequinenza, 2003 war ich an einem großen Baggersee in der Lausitz. In der Regel bin ich an den kleinen bis mittleren Seen zu finden die von 6 bis 50 ha alles umfassen. Meine Taktik hat sich dorthin gehend entwickelt, dass ich im Grunde immer weniger füttere, sehr viel mit PVA arbeite, also am liebsten mit 10 Boilies in der PVA Tüte und dann an den Haken hängen und noch zwei Hände schnell auflösender Pellets obendrauf. Mit dieser Methode war ich in letzter Zeit sehr erfolgreich. Bei dieser Art des Anfütterns ist eine gute Location unerlässlich. Man sollte sich viel Zeit nehmen um den richtigen Spot zu suchen, wobei man auch zwischen den Zeilen lesen sollte, womit ich meine, dass nicht immer der auffälligste Spot der beste sein muss. An einer Kante, an der der Grund zwei Meter ansteigt und sich dahinter ein fußballfeldgroßes Plateau anschließt wird man immer viele Bisse bekommen, wobei die Größe der Fische oft zu wünschen übrig lässt. In einer Bodenvertiefung von 20cm, die vielleicht nur wenige qm groß ist werde ich weniger Fische fangen, aber es sind tatsächlich die dickeren Kaliber.

HH: Zusammen mit Thorsten Löw betreibst du die Firma „Natural Carp Baits“. Was ist euer Konzept, was zeichnet euere Knödel aus?

BB: Wenn man so wenig füttert wie ich, ist ein ganz wichtiger Punkt auch der Köder, wobei ich den Köder nicht überbewerten möchte, denn der beste Boilie am falschen Platz bringt nichts. Trotzdem fühle ich mich, seit ich mit Thorsten Boilies herstelle deutlich sicherer als früher, als ich noch normale Fertigboilies benutzt habe oder angefangen habe selbst Boilies zu rollen, da wir mittlerweile ein Niveau erreicht haben, wo ich sagen kann, dass ich mir einfach sehr sicher bin, den für mich bestmöglichen Köder am Haar zu haben, was aber jeder für sich selbst entscheiden muss. Wichtig ist uns die ausschließliche Verwendung von frischen und natürlichen Zutaten, und die schonende Verarbeitung, unter anderem mit der Microwave-Methode. Dadurch, dass der Boilie nicht in Wasser gekocht, sondern in einer Folie erhitzt wird, werden seine Inhaltsstoffe nicht schon bei der Herstellung ausgewaschen und das kann gerade an überfischten Gewässern den entscheidenden Erfolg bringen.

HH: Dir als Karpfenangler werden die Bücher zu diesem Thema besonders am Herzen liegen. Beim Kosmos Verlag habt ihr da gerade zwei ganz heiße Eisen im Feuer, die auch schon in der Szene für hitzige Diskussionen gesorgt haben.

BB: Das ist tatsächlich auch eine persönliche Geschichte. Das kürzlich im Kosmos Verlag erschienene Buch von Andreas Janitzki war seit meiner Anfangszeit in diesem Job mein großes Ziel gewesen und sollte auch mein wirklich bestes Buch werden. Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, den Leuten im Verlag klar zu machen, dass es sich um ein interessantes Thema handelt und sich hinter dem Begriff eine große Leserschaft verbirgt. So, jetzt rückte das Janitzki-Projekt näher und näher, da fiel es plötzlich unseren Verlagsoberen ein (lacht), dass man doch vom durch Blinker und Co. bekannten Jahr Verlag das Buch- und Videoprogramm kaufen könnte. Wie sich danach herausstellte, hatte der Jahrverlag einen gültigen Vertrag mit Wulf Plickat, ebenfalls über ein Karpfenbuch, das vom Inhaltsumfang und vom Preis im Grunde genommen das gleiche war wie unser Janitzki-Buch. Wir mussten uns nun überlegen was zu tun sei: entweder einen der beiden Autoren vor den Kopf stoßen oder die Bücher unterschiedlich platzieren. Ich habe nun die Meinung vertreten, und glaube man kann das auch allgemein so sagen, dass Andreas Janitzki in der Szene der bekanntere Name ist, weshalb wir uns entschlossen haben, dessen Buch vom Umfang her deutlich aufzupeppen und vor allem, da er ja für seine klasse Bilder bekannt ist, auch mehr Bildmaterial einzubinden, dafür die Bücher aber 10€ unterschiedlich teuer zu machen. So musste ich schließlich drei Jahre für ein Karpfenbuch kämpfen, um in acht Wochen zwei davon mit annähernd 400 Seiten und über 300 Bildern so gut wie möglich zu gestalten, und ich glaube das ist ganz gut gelungen.

HH: Was unterscheidet die beiden Bücher denn nun genau?

BB: Nun man kann sagen, dass Wulf Plickat mit seinem Text beeindruckt und Andreas Janitzki mit seinen Bildern. Damit meine ich, dass es Wulf Plickat sehr gut gelungen ist ein sehr persönliches Buch zu schreiben. Ich würde mal sagen, dass dieses Buch das persönlichste Karpfenbuch seit Kay Synwoldt ist und trotzdem finden sich darin noch viele wertvolle Tipps für jeden von uns.

Andreas hat nun eher das klassische Fach- oder Sachbuch geschrieben, vollgepackt mit allem was man zum Thema Karpfenangeln wissen muss. Zum ersten Mal gibt es Kapitel zur Unterwasserwelt und zum Fotografieren und wer, wenn nicht Andreas Janitzki kann uns noch etwas über das Fotografieren beibringen. Das merkt man dann eben auch an den Fotos dieses Buches. Ich muss jedes Mal beim Durchblättern an die Dia-Shows denken.

HH: Leider darfst du nicht nur Karpfen-Bücher machen, was gibt es denn sonst noch so?

BB: Oh, dass umfasst nun wirklich alles was unser Hobby, ich meine natürlich Angeln, hergibt. Wir haben wunderbare Bildbände für Fliegenfischer, Bücher für Einsteiger ins Fliegenfischen und Bücher für Profis.

Das gleich gilt natürlich auch allgemein. Einsteigerbücher für das Angeln haben eindeutig die besten Verkaufsergebnisse, deswegen gibt es bei uns natürlich sehr viele Einsteigerbücher. Außerdem gibt es aber auch Themen wie Winterangeln, Hechte angeln und Waller angeln. Im nächsten Frühjahr machen wir mit Uli Beyer ein Raubfischbuch.

HH: Wie beurteilst Du das Medium Internet in Bezug auf unser Hobby? Es gibt ja recht viele Seiten und Foren, bei denen man leicht mal den Überblick verliert.

BB: Das Internet ist eine sehr interessante Sache, und jeder Angler kennt die verschiedenen Message Boards, wobei sich hier sehr konträre Geschichten abspielen. Es gibt da die Boards, wo längere Zeit wenig Kommunikation stattfindet, aber dann plötzlich Themen auftauchen, die ganz heiß diskutiert werden, dann ist wieder Ruhe. Es gibt auch Foren wie das von www.cipro.de, die mir persönlich mehr liegen, weil ich hier das Gefühl habe, dass hier tatsächlich eine Gemeinschaft zusammenwächst. Beispielsweise finde ich es nicht schlimm, wenn man sich mal lapidare Fragen stellt, wie z.B.“ Wie ist bei euch das Wetter?“(grinst). Man muss ja auch nicht nur übers Karpfenangeln reden, man muss auch nicht nur hochwissenschaftliche Themen erörtern, sondern auch die Freundschaft pflegen. Leider findet sich auch in jedem Board das Phänomen, dass auf Grund der vermeintlichen Anonymität, hin und wieder Streitthemen ausarten, was nicht erfreulich ist. Hier ist das Moderatorenteam von Cipro gefordert, das in den Griff zu bekommen und den einen oder anderen User, der wie es den Anschein hat, nur auf Streit aus ist, ein wenig in die Schranken zu weisen. Wenn hier gute Arbeit geleistet wird und das gelingt, ist ein Forum dieser Art eine unheimlich gute Möglichkeit, den Zusammenhalt unter den Karpfenanglern, der vor allem wegen unserem nicht gerade sehr hohen Ansehen in der Gesellschaft wichtig ist, zu pflegen.

HH: Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass wir Karpfenangler einen so schlechten Ruf haben?

BB: Unser Image ist in der Tat unter aller Sau. Das rührt in erster Linie daher, dass wir uns für was besseres halten- im Großen und ganzen. Ich finde zwar, wir dürfen das eigentlich auch, weil wir einen anderen Umgang mit dem Lebewesen Fisch haben. Was wir aber auf keinen Fall machen dürfen ist, das nach außen zu tragen, also jedem von uns so getauften Kochtopfangler zu zeigen, wir hielten uns für was besseres. Ich kann an meinem Vereinssee auch mit einem Kochtopfangler über Boilies und verschiedene Methoden reden und muss es einfach wegstecken können, wenn er einen Karpfen fängt und den tötet. Das sind Dinge die früher immer so waren, die heute aus biologischer Sicht gar nicht als verkehrt angesehen werden, und wenn wir diese Toleranz gegenüber den „normalen“ Angler, sag ich jetzt mal, aufbringen, dann glaube ich, würden wir auch besser akzeptiert werden.

HH: Liegt es  vielleicht auch an dem verstärkt auftretendem Neid und an der übertriebenen Fischgeilheit einiger Kollegen?

BB: Die von Dir angesprochene Gewichtsgeilheit ist ein ganz schwieriges Thema. Ich bin der Meinung jeder, mich eingeschlossen, auch wenn er es nicht gern zugibt, fängt natürlich lieber den schwereren Fisch. Es stellt sich allerdings die Frage nach dem Umgang mit dieser Situation. Ich kann eben nicht von einem Wochenende an einem See, an dem ich drei Zwanziger gefangen habe, enttäuscht zurück kommen. Ich habe ein paar schöne Sonnenuntergänge erlebt, vielleicht andere Angler getroffen, mit denen ich mich nett unterhalten habe, ein paar Tiere und Vögel gesehen und dann muss das für mich ein schöner Trip gewesen sein, auch wenn der Dreißiger nicht gefallen ist. Und das ist das große Problem bei dieser Gewichtsgeilheit, dadurch brennt man aus. Ein weiterer schwieriger Punkt in diesem Komplex ist der Neid. Und der ist in unserer deutschen Karpfenanglerszene unheimlich stark ausgeprägt. Jeder der große Fische fängt und das auch bekannt macht, wird früher oder später von einigen Leuten, ja beneidet ist fast zu harmlos, er wird immer Probleme mit anderen kriegen, die dann behaupten „Der fischt ja auch in Schongebieten oder verbotenerweise nachts!“ usw. Es kommt ganz selten vor, dass ein großer Fisch einem Angler gegönnt wird.

HH: Eine auf den ersten Blick sehr einfache Möglichkeit, große Karpfen zu fangen, stellen die sogenannten „Karpfenpuffs“ dar. Was hältst Du von der Verteufelung der oft nicht einfachen Seen?

BB: Es werden alle Gewässer über einen Kamm geschoren, was nicht richtig ist. Es ist schon klar zu sagen, ein 3ha Pool mit sagen wir mal 500 großen Karpfen, wo man beim Werfen schon Angst haben muss, einen davon mit dem Blei zu erschlagen, ist eine Sache die kategorisch ablehne und auch jeden unterstütze der sagt „Hier nicht!“. Es gibt aber auch Gewässer die mit einer ganz anderen Philosophie bewirtschaftet werden, die nämlich darauf spekulieren, dass Leute, die beruflich oder familiär bedingt nur wenig Zeit haben, sich es nicht leisten können beispielsweise in Meck-Pomm aus hunderten von Seen den richtigen auszuwählen, sondern sich bei der Wahl des Gewässers für die eine Woche die sie Zeit haben, sicher fühlen wollen. Hier sind wir auch gleich bei dem Thema „Karpfenpuffs in Deutschland“. Der See, der momentan von sich reden macht, ich glaube Luppiner See heißt er, ist schließlich 90 ha groß, das ist für mich ein wirklich großer See. Und an diesem See gibt es ganze neun Angelstellen. Ich kann hier weder einen übertriebenen Angeldruck sehen, noch, dass es sich um einen Minipool mit übermäßigem Besatz handelt, sondern einen See, an dem ein gewisser Service geboten wird, wobei ich durchaus verstehe, dass es Leute gibt die das gerne annehmen. Das Gleiche gilt für andere Gewässer: Der Lac du Der war eine Zeit lang im Programm von Fisherman Holidays, war er in dieser Zeit ein Puff??? Das ist für mich nicht mal eine Diskussionsgrundlage! Das gleiche gilt für den La Horre, mit 110ha. So ein Gewässer kann für mich persönlich kein Puff sein. Borovik, ein ganz deutliches Beispiel! Es wird Zeit, dass eine Unterscheidung gemacht wird, zwischen den fast natürlichen Seen und den badewannengleichen, mit Fischen vollgestopften Seen.

HH: Bei Dir stehen auch jährlich Angelreisen ins Ausland an. Heuer war es Spanien, letztes Jahr Frankreich. Was ist dein Traumziel aus anglerischer Sicht und wie würde ein für Dich perfekter Angeltag aussehen?

BB: Du stellst mir für Sonntag Mittag aber schwierige Fragen! Mein Traumangelurlaub ist wahrscheinlich nicht mal ein Karpfenangelurlaub, wobei ich sagen muss, dass mich gerade das Angeln in Südafrika sehr reizt. Beim Brüllen eines Löwen im Zelt einzuschlafen und dabei noch Karpfen zu fangen ist einfach göttlich. Trotzdem schweben mir noch zwei Dinge vor, das eine ist, in Südamerika das Fischen auf Arapaimas und andere exotische Arten, wobei der Arapaima die größte Herausforderung ist und natürlich auch Big Game. In der Karibik mal auf Marlin zu angeln ist ein großer Traum von mir, und ich hoffe, mir den in naher Zukunft auch erfüllen zu können. Der perfekte Angeltag hängt aber noch mit dem Karpfenfischen zusammen, einfach deshalb weil ich bisher weder Marlin- noch Arapaimaerfahrung sammeln konnte (grinst). Es müsste ein schwüler Hochsommertag sein, der langsam in die Nacht übergeht, mit einschlafenden Vogelstimmen, ein Höllenrun in der Nacht und ein schöner Fisch, den man im ersten Sonnenlicht fotografieren kann.

HH: Gibt es etwas, das du unseren Anglerkollegen noch mit auf den Weg geben willst oder schon immer mal loswerden wolltest?

BB: Ja, ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir von der Karpfenszene auch ein wenig Einfluss auf die gesamte Angelszene hätten. Meiner Meinung nach ist der Umgang mit der Kreatur Fisch unheimlich wichtig. Ein gesundes Catch&Release, das muss nicht gleich zur Verpflichtung werden, wäre wünschenswert für die gesamte Anglergemeinschaft. Darum bin ich auch ein Befürworter von Höchstmaßen, nicht nur für Karpfen, sonder auch für Hecht, Zander und Co. Denn diese Fische ersparen es uns durch ihre großen Mengen Laich unnötig viel besetzen zu müssen. Außerdem ist es für jede Angler ein schöneres Erlebnis, einen kapitalen Fisch zu fangen als einen durchschnittlich großen Fisch. Um diesen Draht zu anderen Angler aufzubauen müssen wir beginnen über unseren eigenen Schatten zu springen und uns als normale Angler und nicht als Spezialisten zu begreifen, denn dann können andere auch von uns lernen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir dann viel weniger Verbote und Reglementierungen auferlegt bekommen. Denn Karpfenangler sind auch nur Menschen, die ein Hobby ausüben und sollten fähig sein, mit anderen eine Gemeinschaft zu bilden.

HH: Vielen Dank für das ausführliche Interview, und ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht ein wenig mehr über Ben Boden und seine Einstellung zum Fischen und dem Drumherum zu erfahren!


 

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